Herzlich Willkommen auf unserer Website!
Hier finden Sie alle Informationen zum Landesfrauenrat Sachsen e.V., unseren Aktivitäten und Veranstaltungen, der Entstehungsgeschichte, unseren Mitgliedern und Kooperationspartner*innen sowie Neuigkeiten aus dem Bereich der Gleichstellung. Bleiben Sie auch bei unseren Projekten „Frauen in die Politik“, „Deutsch-Polnisches Projekt“, „Sächsische Frauenwoche“ und „frauenorte sachsen“ auf dem Laufenden. In unserem Pressebereich und unter „Beiträge“ finden Sie aktuelle Mitteilungen.
Aktuelles
Stellungnahme des Landesfrauenrates Sachsen e. V. zu den Anschuldigungen im Cicero
Der Landesfrauenrat Sachsen e. V. weist die im Magazin Cicero erhobenen Anschuldigungen sowie die daraus abgeleiteten politischen Kampagnen der AfD Sachsen mit aller Entschiedenheit als haltlos und falsch zurück.
Seit 35 Jahren setzt sich der Landesfrauenrat Sachsen e. V. als unabhängiger, demokratischer und feministischer Dachverband für die Rechte, die Sicherheit und die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen und Mädchen ein. Unsere Arbeit basiert auf demokratischen Grundwerten, auf Transparenz, auf ehrenamtlichem Engagement und auf der Überzeugung, dass Gleichstellung keine Nebensache, sondern eine zentrale Voraussetzung einer gerechten Gesellschaft ist.
Die gegen uns erhobenen Vorwürfe folgen einem bekannten politischen und antifeministischen Muster: Feministische, zivilgesellschaftliche und demokratische Organisationen sollen delegitimiert, diskreditiert und öffentlich eingeschüchtert werden. Dabei geht es nicht um sachliche Kritik oder ernsthafte Aufklärung, sondern um den Versuch, engagierte Frauen mundtot zu machen und progressive Stimmen aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen.
Wir erleben derzeit eine gezielte Kampagne gegen feministische Strukturen, gegen demokratische Bündnisse und gegen all jene, die sich gegen Frauenfeindlichkeit, Sexismus, Antifeminismus, Rassismus und rechte Ideologien positionieren. Dass ausgerechnet Organisationen, die sich für Schutzräume, Gleichberechtigung und demokratische Teilhabe einsetzen, zum Feindbild erklärt werden, ist kein Zufall. Es ist Ausdruck eines politischen Rollbacks, der Frauenrechte wieder zur Verhandlungsmasse machen will.
Der Landesfrauenrat Sachsen wird sich davon weder einschüchtern noch spalten lassen!
Wir stehen solidarisch an der Seite aller Frauen, Gleichstellungsakteurinnen, Beratungsstellen, Initiativen und Ehrenamtlichen, die tagtäglich unverzichtbare Arbeit leisten — oft unter schwierigen Bedingungen und zunehmend unter Druck antifeministischer und rechter Hetze. Unser Dank gilt allen Mitgliedsverbänden, Unterstützerinnen und Partnerorganisationen, die sich weiterhin klar für Demokratie, Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen.
Feministische Arbeit ist kein Angriff auf die Demokratie — sie ist Teil ihrer Verteidigung.
Wer versucht, feministische Stimmen zu diffamieren, greift nicht nur einzelne Organisationen an, sondern die demokratische Zivilgesellschaft insgesamt. Gerade in Zeiten zunehmender rechter Mobilisierung braucht es starke solidarische Netzwerke, eine klare Haltung gegen antifeministische Hetze und eine entschlossene Verteidigung demokratischer Werte.
Der Landesfrauenrat Sachsen e. V. wird seine Arbeit fortsetzen: laut, solidarisch, unbequem und kämpferisch. Für Gleichstellung. Für Selbstbestimmung. Für eine offene und demokratische Gesellschaft.
Dresden, 13.05.2026
Mit freundlichen Grüßen
Landesfrauenrat Sachsen e.V.
Pressemitteilung: Richtigstellung zur Berichterstattung über den Landesfrauenrat Sachsen e.V.
Dresden, 25.3.2026 – Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. (LFR) nimmt Bezug auf die aktuelle Medienberichterstattung in der BILD Sachsen sowie auf TAG24. Uns ist es ein großes Anliegen, die dort verbreiteten Fehlinterpretationen und Falschaussagen im Sinne einer transparenten Frauenarbeit in Sachsen richtigzustellen.
Fakten statt Fehlinterpretationen
Trotz unserer Bemühungen um eine sachliche Korrektur halten die betroffenen Medien an Darstellungen fest, die das Engagement des LFR und seiner Partnerorganisationen diskreditieren. Wir stellen hierzu klar:
- Keine Zusammenarbeit mit Extremisten: Der LFR und die unterzeichnenden Organisationen stehen fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Eine Zusammenarbeit mit extremistischen Organisationen wird kategorisch ausgeschlossen.
- Eigenständigkeit unserer Anliegen: Die Kundgebung am 25. November 2025 auf dem Theaterplatz galt ausschließlich dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Andere am selben Tag stattfindende Versammlungen standen in keinerlei Zusammenhang mit uns oder unserem Anliegen.
- Transparenz der Arbeit: Die Vorwürfe einer „linksextremistischen Unterwanderung“ oder der „missbräuchlichen Verwendung von Steuergeldern“ entbehren jeder Grundlage. Unsere Arbeit dient dem Schutz und der Unterstützung von Frauen in Sachsen.
Verantwortung der Medien
Es ist bedauerlich, dass die Presse die fehlerhaften Artikel trotz unserer Einwände nicht vollständig zurückgezogen hat. Diese Form der Berichterstattung schädigt nicht nur den Ruf unseres Verbandes, sondern verzerrt das eigentliche gesellschaftliche Problem: Gewalt gegen Frauen.
„Wir lassen uns durch mediale Falschdarstellungen nicht davon abbringen, auch künftig öffentlich gegen Gewalt an Frauen einzutreten und Betroffenen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen.“
Wir danken unseren Mitgliedsverbänden und Partnern für den starken Rückhalt und werden uns weiterhin mit voller Energie für die Rechte der Frauen in Sachsen einsetzen.
Stellungnahme
Sehr geehrte Damen und Herren,
bezugnehmend auf die in der Berichterstattung (Bild vom 25.1.2026 und Tag24 vom 28.1.2026) gegen den Vorstand des Landesfrauenrates Sachsen e. V. erhobenen Anschuldigungen geben wir folgende Stellungnahme ab:
Der Vorstand des Landesfrauenrates Sachsen e.V. (LFR) nimmt die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zur Kenntnis und weist diese entschieden zurück. Sie entbehren jeder Grundlage.
Der Landesfrauenrat hat – wie in jedem Jahr – an der Kundgebung auf dem Theaterplatz am 25.11.2025, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, teilgenommen. An dieser Veranstaltung waren unter anderem auch die Soroptimistinnen, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dresden sowie der DGB beteiligt. Die Vorsitzende des Landesfrauenrats, promovierte Historikerin, hielt auf der Kundgebung einen Redebeitrag zur Geschichte des Kampfes gegen Gewalt an Frauen in Ost- und Westdeutschland. An der zuvor stattgefundenen Demonstration in der Dresdner Neustadt hat sich der Landesfrauenrat nicht beteiligt und auch keine staatlichen Fördermittel hierfür eingesetzt.
Der Landesfrauenrat ist gem. § 2 Abs. 2 seiner Satzung unabhängig, überkonfessionell und parteienunabhängig und steht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Politische Mandate einzelner Personen begründen keine politische Position des Vereins. Die Vorwürfe einer einzelnen Vorständin weisen wir entschieden zurück.
Zum Safe Abortion Day 2025 wurde eine Pressemitteilung der Vorsitzenden des Landesfrauenrats versendet. Diese Pressemitteilung wurde im Vorstand abgestimmt. Die hiervon abweichende Meinung eines Vorstandsmitglieds im Namen ihres Mitgliedsverbands wurde an gleicher Stelle ebenfalls veröffentlicht.
Dresden, 28.01.2026
Mit freundlichen Grüßen
Landesfrauenrat Sachsen e.V.
51 Prozent für Frauen!
Eine feministische Stellungnahme des Landesfrauenrats Sachsen
Frauen machen in Sachsen mehr als die Hälfte der Bevölkerung aus – 51 Prozent. Doch in den gesellschaftlichen Machtstrukturen, politischen Entscheidungsprozessen und wirtschaftlichen Leitungsfunktionen spiegelt sich dieses Verhältnis nicht ansatzweise wider. Das ist kein Zufall, sondern Folge struktureller Benachteiligung und historisch gewachsener Ungleichheit. Es ist höchste Zeit, dass Gleichberechtigung und Geschlechtergerechtigkeit nicht länger als Randthemen behandelt werden – sondern als das, was sie sind: zentrale Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie und eines gerechten Gemeinwesens.
Gleichstellung ist keine „Last“ – sie ist Priorität. […]
Hier weiterlesen: Stellungnahme „51 Prozent für Frauen“
Stellungnahme des Landesfrauenrat Sachsen e.V. zum Entwurf für ein „Kommunales Freiheitsgesetz“:
Mit Entsetzen haben wir von den Überlegungen des Sächsischen Innenministeriums erfahren, die Pflichten zur Bestellung von kommunalen Gleichstellungsbeauftragten zu reduzieren bzw. zu streichen sowie die Kommunen komplett aus der Geltung des sächsischen Gleichstellungsgesetzes herauszunehmen. Diese Überlegungen sind Teil eines Papiers des Sächsischen Städte und Gemeindetag und vom Sächsischen Ministerium des Innern für ein “Kommunales Freiheitsgesetz”.
Die Etablierung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ist eine Errungenschaft frauenbewegten Engagements an den Runden Tischen 1989/90. Von Beginn an sind sie ein zentrales Instrument für die Umsetzung des Artikel 8 der Sächsischen Landesverfassung: „Die Förderung der rechtlichen und tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist Aufgabe des Landes.“ Der weibliche Bevölkerungsanteil in Sachsen beträgt 51 Prozent. Es ist die Aufgabe des Staates, der weiblichen Hälfte der Bevölkerung ein gleichberechtigtes, gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben zu garantieren….
Hier weiterlesen: Stellungnahme zum „Kommunalen Freiheitsgesetz“
Den Verein unterstützen
Mit unseren Projekten, Veranstaltungen und Netzwerken setzen wir Impulse, fördern Austausch und schaffen Räume, in denen Frauen sichtbar und wirksam werden können.
Damit wir diese Arbeit fortführen und weiter ausbauen können, freuen wir uns über Ihre Unterstützung.
Veranstaltungen
Hier finden Sie zahlreiche Veranstaltungen von und mit dem Landesfrauenrat Sachsen e.V. sowie von unseren Mitgliedsvereinen und Kooperationspartner*innen. Wir freuen uns schon auf Ihre Teilnahme!
Alle VeranstaltungenRückblick
Hier finden Sie vergangene Veranstaltungen und Aktivitäten von und mit dem Landesfrauenrat Sachsen e.V. sowie wichtige Ereignisse und Informationen im Bereich der Gleichstellung.
Alle EventsLandesfrauenrat Sachsen e.V.
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E-Mail: kontakt@landesfrauenrat-sachsen.de